Joachim
Lochbaum: Whisky, Highlands und der Folk
Laphroaig-Whisky
und die Highlands: Mit Hilfe dieser Zutaten entdeckte BASF-Mitarbeiter
Joachim Lochbaum vor 16 Jahren seine Liebe zu Schottland und zur Musik
des Landes, dem Scottish Folk. Und um auch andere an dieser Liebe
teilhaben zu lassen, gründete er vor sechs Jahren zusammen mit
zwei weiteren Musikern die Band Skye.
Dunkle
Gewitterwolken türmen sich drohend über den grünen
Hügeln und der Burgruine. Doch mit den ersten Klängen des
Dudelsacks reißen die Wolken auf und die Sonne kommt zum Vorschein.
Diese
drehbuchreife Szene spielt nicht in den schottischen Highlands, sondern
auf der Burgruine Landeck im südpfälzischen Klingenmünster.
Joachim Lochbaum und seine Band-Kollegen spielen hier zweimal im Jahr
vor 800 bis 1000 Leuten. Ihr Repertoire ist breit: "Wir spielen
nicht nur traditionelle schottische und keltische Lieder, sondern
komponieren auch selber. So haben wir es immerhin schon zu drei CDs
gebracht", so Lochbaum, der in der vierten Generation als Chemielaborant
in der Forschung arbeitet.An
diesem Abend ist er mit Leib und Seele Folk-Musiker. Bekleidet mit
einem irischen Sommerkilt und selbstgestrickten Kniestrümpfen,
ist er vor dem Auftritt noch recht nervös: "Ich leide immer
noch unter Lampenfieber. Und das, obwohl wir jedes Jahr 20 bis 30
Konzerte geben. Die meisten davon in Irish Pubs, aber auch wie heute
auf Burgen in der Umgebung. Die Musik ist für solche Orte einfach
besser geeignet als für große Hallen", erklärt
der 38-Jährige, der in der Band singt und Gitarre sowie Akkordeon
spielt.
Genauso
wie das Unwetter verschwinden auch bei Lochbaum die Anzeichen der
Nervosität zusammen mit den Klängen des Dudelsacks. "Es
ist ein tolles Instrument", sagt er, fügt aber schelmisch
hinzu: "Auch wenn wir unseren Kollegen, der es spielt, bei den
Proben in die Verbannung geschickt haben. Eigentlich proben wir in
einem Weinkeller, aber er muss drei Räume weiter üben. Und
das ist bei uns dann immer noch laut genug. So ein Dudelsack erreicht
mit 130 Dezibel fast die Lautstärke eines startenden Düsenjets."
Es kommen neben dem Dudelsack auch weitere klassisch keltische Instrumente
wie die Zinnflöte und die Bodhrán, eine irische Rahmentrommel,
zum Einsatz.
In
den Reihen der Zuschauer steht ein Ehepaar aus Speyer und singt mit
bei Liedern wie "Lizzie Lindsay" und "Amazing Grace".
Sie haben Skye im letzten Jahr das erste Mal gehört: "Es
ist einfach eine tolle Gruppe. Man merkt, wie viel Spaß die
drei an ihrer Musik haben, und das steckt an", begründen
die beiden ihr Interesse an der Band. Die Fotografin Ursula Brühl
gehört ebenfalls zu den treuen Fans der Gruppe und ergänzt:
"Die Leute kommen aus Basel und Stuttgart, um Skye zu hören.
Es hat sich schon eine richtige Gemeinschaft gebildet. Ihre Musik
macht einfach gute Laune."
Skye und
Anti Tank Gun gemeinsam
Die Tage werden
kürzer und die Nächte werden länger und genau zu diesem
Zeitpunkt wird überall Halloween gefeiert.Nach dem großen
Erfolg im letzten Jahr, laden die Fußballer der Spvgg. Bad Bergzabern
wieder zur Halloweenparty 2007 in die Schlosshalle ein.Dazu spielen
die Folkgruppe Skye und die Coverrockband Anti Tank Gun auf der Bühne
im gruselig geschmückten Schlosshallensaal. Da Halloween aus
dem keltischen Raum kommt, haben die Fußballer der Spvgg. mit
der Folkgruppe Skye bestimmt einen guten Gedanken in die Tat umgesetzt.
Das Trio spielt bevorzugt Folk aus Schottland, auf Instrumenten wie
Gitarren und Trommel, aber auch das typische schottische Instrument,
der Dudelsack wird immerwieder eingesetzt. Ganz anders Anti Tank Gun,
die die Rockklassiker der 70iger, 80iger und 90iger Jahre covern und
dies mit ziemlichem Erfolg.Die Band um den Sänger Herbert Lang
geht nun bald ins 40. Jahr ihres Bestehends, was auch ein Hauptgrund
für die Verleihung des Südpfälzer Musikerpreises im
August 2007 in Herxheim war. Da gerade das Programm der beiden Bands
so unterschiedlich ist und abwechselnd gespielt wird, dürfte
eigentlich diese 2.Halloweenparty in der Schlosshalle ein Erfolg werden.
Es wäre ratsam, die Karten im Vorverkauf zu erwerben, da sicher
mit einem vollen Hause zu rechnen ist.
Madenburg:
Besonderes Ambiente im Johannisfeuer
In der Nacht
zum 24. Juni, der Johannisnacht, wird sich der Innenhof der Madenburg
bei Eschbach in glühend rotem Licht präsentieren. Die Eschbacher
Theaterfrauen Die Schloßberg-Hasen e.V, die auch
für die wunderschöne allabendliche goldene Beleuchtung
verantwortlich zeichnen, möchten in dieser Nacht einen alten
Brauch, das Johannisfeuer aufleben lassen: Früher wanderten die
Menschen traditionell zur Madenburg, um dort mit dem oder der Liebsten
romantisch am Feuer zu sitzen und auch darüber zu springen.
Die
Eschbacher Theaterfrauen laden deshalb gemeinsam mit dem Madenburg-Pächterehepaar
Buchwald zu einer romantischen Johannisnacht am Samstag, 23 Juni,
ab 20.30 Uhr im Innenhof der Madenburg ein. Der Historiker Günther
Steinel wird über die geschichtlichen Hintergründe und Bräuche
rund um die Johannisnacht erzählen.
Als
besonderer Höhepunkt wird die Gruppe Skye aus Landau
ab etwa 20.30 Uhr wieder mit schottischer Folklore dem besonderen
Ambiente dieser Nacht noch zusätzlichen Reiz verleihen. Mit Dudelsack,
Zinnflöte, Mandoline , Akkordeon, Gitarre und dreistimmigen Gesang
wird Skye Highland-Atmosphäre in den malerischen Burghof zaubern.
Niemand
sollte sich diese Nacht im Schein des Johannisfeuer in der rot angestrahlten
Madenburg entgehen lassen. Und wer weiß.....vielleicht lohnt
ja ein Sprung über das Feuer und der Funke auf den Liebsten springt
über!
Eintritt zur
Johannisnacht auf der Madenburg wird erhoben, Kinder bis 12 Jahre
sind frei.
Vom
alten Dorfbrunnen in der Mitte von Eschbach bis zum Madenburgparkplatz
Am Bildhäusel wird ein Bus-Shuttle eingesetzt - für
den kleinen Fußmarsch vom Parkplatz Bildhäusel
zur Burg sollten 15 bis 20 Minuten eingeplant werden - Taschenlampen
für den Nachhauseweg bitte nicht vergessen!
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